Google Glass ist da – die Zukunft des Fotografierens?

Google Glass Datenbrille

Als in den Kommentaren zum Artikel um den Tod der Kompaktkameras gefragt wurde, was denn wohl nach den Smartphones komme, habe ich auf die Datenbrille getippt. Gefolgt vom gedankengesteuerten Implantat. Letzteres dauert wohl noch ein bisschen, aber jetzt hat Google verkündet, dass es mit der Brille langsam „ernst“ wird. Nachdem man neulich schon Google-Gründer Sergey Brin damit in der Ney Yorker U-Bahn sehen konnte, geht die Datenbrille „Google Glass“ nun in die letzte Testphase.

Die Features selbst sind nicht unbedingt neu: Telefon, Navi, SMS, Email, Chat, Videos. Und eben auch eine Kamera. Das alles aber per „Augmented Reality“ auf die Brille projiziert. Sprachgesteuert natürlich. Und so stellt Google sich das vor. Irgendwie gleichzeitig logische Entwicklung und relativ unfassbar. Zukunft halt.

Wer Google Glass testen möchte, kann sich noch bis zum 27.02. dafür bewerben und bekommt dafür: eine Rechnung über 1.500 $ plus Mehrwertsteuer. Ohne Witz.

The deadline for applications is February 27th. If you are chosen, we will reach out to you with an invitation to become a Glass Explorer (please remember to follow us so that we can contact you directly). Explorers will each need to pre-order a Glass Explorer Edition for $1500 plus tax and attend a special pick-up experience, in person, in New York, San Francisco or Los Angeles.

Google Glass Datenbrille

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4 Gedanken zu „Google Glass ist da – die Zukunft des Fotografierens?

  1. Müsste man testen – ich stelle es mir als große Ablenkung vor und sehe auch keinerlei Mehrwehr darin. Brauche ich die Uhrzeit, schaue ich auf mein Smartphone, meine Uhr oder frage jemanden. Meistens weiß man das ohnehin. Möchte ich ein Foto aufnehmen, jop, schon wieder das Smartphone.. gleiches bei E-Mails, SMS, … und manchmal, habe ich kein Smartphone dabei und vermisse es auch nicht. Und manchmal sind diese Momente die produktivsten und schönsten.

  2. Ich denke, dass das eine wichtige neue Welle geben wird. Ob Brillen die Smartphones beerben werden, wage ich noch nicht abzuschätzen. Und vom Brain-Plug sind wir hoffentlich noch weit entfernt. WIR SIND BORG, WIEDERSTAND IST ZWECKLOS, SIE WERDEN ASSIMILIERT WERDEN ;-)…

    Zurück zur Brille. Großer Vorteil einer solchen Technologie wäre natürlich die Freiheit für die Hände. Da man sich letztlich überall eine Tastatur einblenden kann, ist auch das fehlen eines manuellen Interface zu verschmerzen. Ich sehe schon die Leute in ihre leeren Handflächen starren und tippen. Andererseits stelle ich mir vor, dass Gogle Glass auch starke Vorbehalte auslösen wird. Mit der Kamera immer im Anschlag wird jede Kopfbewegung zu einem potentiellen Angriff auf die Privatsphäre Dritter. Muss da eine sichtbare Kontrollleuchte dran?

    1. Das Feature des einblendbaren Interface ist wirklich wichtig! Ich glaube nämlich nicht, dass die meisten Menschen in der Öffentichkeit gerne mit einem (bald ja schon fast unsichtbaren) Gerät sprechen wollen.

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