Wacom mit Update seiner Grafiktablett Produktlinie

Wacom Intus Pen Touch

Ich liebäugel‘ ja schon länger mit einem Grafiktablett, da ich ich das grundsätzlich schon recht cool finde. Andererseits konnte ich mich noch nicht wirklich dazu durchringen, da es in meinem Fall vor allem eine „Spielerei“ wäre (aber ich liebe halt technische Spielereien…). Zusätzlich verwirrt haben mich außerdem die seltsame Produktbenennungen bei Wacom. Da gab’s „Wacom“, „Intuos“, „Bamboo“, verschiedene Nummern… alles zu recht unterschiedlichen Preisen.

Wacom Intus Pen Touch

Insofern ist es schon mal ein guter Schritt, dass Wacom bei den neuen Modellen die Produktlinie etwas „glättet“. Bald gibt es also zwei Reihen. Intuos für den Consumer- und Intuos Pro für den Profi-Bereich.

Im Consumer-Bereich:

Das Design der Tablets ist neu. Das kleinste Modell hat 4 Express Keys, die Modelle darüber dann auch Multitouch. Wireless ist über ein Zusatzmodul möglich (Bluetooth, $39).

Im Professional-Bereich:

Die Profi-Geräte haben viel mehr belegbare Tasten, einen Touch Ring und eine höhere Druckempfindlichkeit. Wireless ist auch schon eingebaut. Alle Preise sind noch in US-Dollar, da die Ankündigung ganz frisch ist.

Ob die Einsteiger-Modelle wohl was taugen und die Pro-Modelle wirklich nur für Profis sind…? Oder sind die Consumer-Modelle wirklich nur Spielzeug? Irgendwann probier ich das auch mal aus…

2 Gedanken zu „Wacom mit Update seiner Grafiktablett Produktlinie

  1. Hi, ein paar Anmerkungen zu den den Tablets von Wacom:

    Ich habe ein altes, normales Bamboo in A6 und ein Pen&Touch in A5.

    Zugelegt hab ich mir mein erstes Grafiktablett auch „zum Rumspielen“, wollte mal sehen inwiefern das die Arbeit in Photoshop vereinfacht – damals wie heute entwickelte ich meine RAWs in Lightroom und benutz(t)e extrem selten PS.

    Auffällig ist aber eins: Jedesmal wenn ich ne Maus in der Hand halte, denke ich bei mir „wtf ist das denn, wo ist mein Stift?“
    Ich mache ALLES mit dem Stift, weil die Bedienung viel unkomplizierter und schneller ist.
    Die Teile sind nicht nur zum Malen/Zeichnen/Retuschieren – sondern ein vollständiger Mausersatz, der durch die Shortcuts am Tablet (frei belegbar) und am Stift (auch frei belegbar, am Besten sind hier Scrollen und Rechtsklick) einen deutlichen Mehrwert besitzt.

    Desweiteren sind die Bamboos (neuerdings ja Intuos minus pro) für 99% der Anwender ausreichend.

    Und noch 2 Dinge, die mir beim Umstieg auf mein Pen&Touch A5 aufgefallen sind:
    1. Touch benutze ich nicht! Im Gegenteil, das ist immer deaktiviert weils nervt wenn man mit dem Stift navigiert, zeichnet, whatever. Manch einer findet sicherlich Verwendung dafür.
    2. Als Mausersatz ist A6 besser geeignet. Da legt man alle Strecken „aus dem Handgelenk“ zurück, beim größeren muss man den Unterarm mitbewegen. Zum Retuschieren ist das A5 leicht besser aber kein Muss. Für richtiger „Maler“ gilt wahrscheinlich „größer=besser“, das kann ich nicht beurteilen..?
    Hat man ein A5, kann man die aktive Fläche natürlich verkleinern und hat somit das Beste aus beiden Welten – man muss sich nur Fragen ob das nötig ist.
    Die Oberfläche des Tablets finde ich beim alten Bamboo ohne Touch deutlich gelungener, sie wirkt wie Papier – das Touch ist relativ glatt und irgendwie komisch, aber es geht und man gewöhnt sich dran.

    Das MTE-450 habe ich mir bei eBay für nen 10er geschossen, war ein glücklicher Preis, für unter 20€ gehen die alten Bamboos immer weg – somit sollte die Anschaffung keine Frage des Preises sein.

    Liebe Grüße, Freddy

  2. Vielen Dank für die Infos!! Ich werde das bald einfach mal probieren, vielleicht ja wirklich mit nem älteren Teil. Unter 20€ wäre ja wirklich cool.

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